Der Vorgang stößt auf Vorbehalte

Der Vorgang stößt auf Vorbehalte

Themen:

  • Sachsen Chef vom Verfassungsschutz muss gehen. 
  • Das Coronavirus war schon Anfang 2019 in Europa 
  • Der Mindestlohn steigt wieder mal zu langsam und viel zu wenig 
  • Gewerkschaften reden sich den Mindestlohn schön
  • Was ist jetzt mit Corona? 
  • Schlächter Tönnies tritt zurück – leider nur bei Schalke…

Sachsen Chef vom Verfassungsschutz muss gehen. 

Nach Presseinformationen hat sich Herr Meyer-Plath geweigert Daten zu löschen, so wie es das Gesetz vorschreibt. Das brisante dabei ist, dass es Daten von AFD Abgeordneten sind, denen Rechtsextremismus vorgeworfen wird. Das ist laut Meyer-Plath mindestens Frevel.

Innenminister Wöller wollte sich die Eigenmächtigkeiten von Meyer-Plath nicht länger gefallen lassen und hat den Mann versetzt. Das wollen sich wohl jetzt einige Kollegen von dem Herrn Meyer-Plath nicht gefallen lassen. 

Als nächstes wird man wohl davon sprechen wie man Innenminister Wöller loswerden kann. Schließlich ist der Kampf gegen rechts Staatsdoktrin. Da kann man auch einen Herrn Wöller nicht machen lassen was er will. Ich bin gespannt darauf wie lange es bis dahin dauert.

PS. Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist ganz klar geregelt dass Geheimdienste nicht mit der Polizei zusammenarbeiten dürfen. Die Erfahrungen aus dem dritten Reich und der DDR haben gezeigt, dass das nicht gut gehen kann. Den jetzt Ex-Verfassungsschutz-Präsidenten von Sachsen hat das offenbar nicht interessiert. 

Das Coronavirus war schon Anfang 2019 in Europa 

Die Universität von Barcelona (UB) hat SARS-CoV-2 in Abwasserproben nachgewiesen, die am 12. März 2019 in der Stadt gesammelt wurden. Das bedeutet, dass das Coronavirus bereits ein Jahr vor dem offiziellen Auftreten der Pandemie am 11. März 2020 in Spanien vorhanden war. 

Das Ergebnis der Untersuchung beweist, dass das neuartige Virus schon lange zuvor im Umlauf war. Die Universität Barcelona hat jetzt erste Ergebnisse dieser Studie vorgestellt. 

Nach der offiziellen chinesischen Version und der der WHO wurden die ersten Fälle von COVID-19 Anfang Dezember 2019 im chinesischen Wuhan gemeldet. Von dort aus verbreitete sich die Pandemie fast in die ganze Welt – auch nach Europa, wo der erste Fall Ende Januar 2020 in Frankreich gemeldet wurde. 

Diese spanische Studie könnte die Hypothese einer globalen Ausbreitung von SARS-CoV-2 in nur drei Monaten widerlegen. 

“Forscher haben in Abwasserproben aus Barcelona, die am 12. März 2019 gesammelt wurden, das Virus nachgewiesen, das die Krankheit verursacht”, hieß es in der Erklärung der Universität. 

Schon zuvor hatte es Hinweise darauf gegeben, dass SARS-CoV-2 schon vor dem offiziellen Auftreten im Umlauf war. 

https://de.euronews.com/2020/06/27/coronavirus-schon-im-marz-2019-im-abwasser-in-barcelona-nachgewiesen

Der Mindestlohn steigt wieder mal zu langsam und viel zu wenig 

Lohnerhöhungen von mehreren 100 € sind für Bundestagsabgeordneten jedes Jahr drin. Nur zum Mindestlohn solltest du nicht arbeiten müssen.  

Momentan beträgt der Mindestlohn 9,35 €. Da sollte man doch eine vernünftige Lohnerhöhung erwarten können. Aber wie das so mit sollte müsste und wollte sein so ist, es ist Pusteblume. 

Der Mindestlohn ab 2021 – Eine Sauerei ohne Beispiel

Der Mindestlohn steigt nämlich um unheimliche 15 Cent. Nein ihr lest richtig. Ich habe mich nicht verschrieben. Keine hunderte Euro – nur läppische 15 Cent. Erst 2022 soll es dann 10,50 € Mindestlohn geben. Die Erhöhung hat bis dahin längst die Inflation aufgefressen.  

Die Mindestlohnkommission hat in ihrer Sitzung vom 30. Juni 2020 einstimmig beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn in folgenden Stufen zu erhöhen:
Zum 01.01.2021 9,50 Euro
Zum 01.07.2021 9,60 Euro
Zum 01.01.2022 9,82 Euro
Zum 01.07.2022 10,45 Euro,
jeweils brutto je Zeitstunde.

Gewerkschaften reden sich den Mindestlohn schön

Die Gewerkschaften reden sich das auch noch schön. Der DGB-Vorsitzende Körzell finde die sogenannte Verständigung der Mindestlohnkommission gut. Immerhin brächte das zwei Milliarden Euro mehr in die Portemonnaies der Beschäftigten. Ich denke da mal gerade so an Herrn Tönnies, der mit der Beschäftigung von Leuten zum Mindestlohn ein Privatvermögen von 1,9 Mrd. Euro ergaunert hat.   

Wenn man die Gewerkschaften noch ernst nehmen wöllte, müssten die jetzt zum Generalstreik aufrufen. Ich habe nur noch nichts davon gehört. 

Was ist jetzt mit Corona? 

In Dresden gibt es jetzt seit zwei Wochen keine Neuinfektionen. Die Grippewelle ist also vorbei. Wie jedes Jahr um die Zeit. Nur die Maske sollen wir alle noch tragen. 

Schlächter Tönnies tritt zurück – leider nur bei Schalke

Fleisch – Herkunft, Transport und Verarbeitung
Fleisch – Herkunft, Transport und Verarbeitung

Leider macht der Herr Tönnies keine seiner Fleischfabriken zu, die ihm ja immerhin 1,9 Milliarden Euro Privatvermögen eingebracht haben. Doch Immerhin tritt er bei seinem Lieblingsspielzeug Schalke zurück. Das macht den Verein zwar nicht besser. Aber immerhin verliert der Herr eines seiner Spielzeuge.  

Schalke verabschiedet den Herrn mit warmen Worten. Herr Tönnies hätte großen Anteil daran dass der Verein ein wirtschaftliches Schwergewicht in der Bundesliga ist. 

 “Als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats hat Clemens Tönnies ganz entscheidenden Anteil daran, dass sich der FC Schalke 04 in den vergangenen 26 Jahren als eines der sportlichen und wirtschaftlichen Schwergewichte in der Bundesliga etabliert hat.” Tönnies hatte die Königsblauen in der Vergangenheit auch finanziell unterstützt.

https://www.t-online.de/sport/fussball/bundesliga/id_88151758/schalke-04-nach-19-jahren-clemens-toennies-tritt-von-allen-aemtern-zurueck-.html

Da haben die Herren von den Vorständen sichere Recht. Natürlich steht dem Herrn auch der bayerische Oligarch Uli Hoeneß bei. Das passt natürlich, denn die beiden arbeiten mit dergleichen kriminellen Energie mit der gleichen Verachtung, gegenüber Leuten, die sie nie gesehen haben.

Schlecht ist nur, dass das Geld von verarmten Wanderarbeitern aus Osteuropa stammt, die unter miserablen Bedingungen weniger als den Mindestlohn verdient haben. 


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