Drei Wochen Zwangs-Quarantäne UND Pflicht-Tests für Reisende

Gerade erst war die Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten eingeführt worden, doch jetzt wollen die Gesundheitsminister der Länder wieder verstärkt auf die Quarantäne setzen, meldet welt.de. Kostenlose Corona-Tests für Urlauber bei der Einreise nach Deutschland soll es demnach nach Ende der Sommerreisesaison nicht mehr geben.

Geplant sei, dass für diejenigen, die aus Risikogebieten einreisen, wieder ausschließlich die Quarantäneregelung gelten solle. Das heiße: Die Betroffenen müssten sich beim Gesundheitsamt melden und sich in Quarantäne begeben.

Diese Quarantäne soll im Unterschied zur bisherigen Regelung erst dann verlassen werden dürfen, wenn mit einem frühestens fünf Tage nach der Einreise gemachten Test ein negatives Ergebnis vorgewiesen werde. Faktisch dürfte das die Dauer der Quarantäne für die betreffenden Reisenden auf drei Wochen verlängern.

Im Moment gilt, dass Reisende, die in Risikogebieten waren, sich nach der Einreise testen lassen müssten, wenn sie keinen eigenen, maximal 48 Stunden alten negativen Test vorweisen können. Ein negatives Ergebnis hebt die vorgeschriebene Quarantänepflicht auf. Die geplante Neuausrichtung werde unter anderem damit begründet, dass die Labore in Deutschland inzwischen an ihre Grenzen stießen, sowohl beim Personal als auch bei der Verfügbarkeit von Materialien.

Neue willkürliche Reisewarnungen

Die Bundesregierung hat am Montagabend eine weitere Reisewarnung, jetzt für den Großraum Paris sowie weite Teile der französischen Mittelmeerküste ausgesprochen, meldet faz.net. Die Regionen Île-de-France und Provence-Alpes-Côte d’Azur würden seitdem auf der fortlaufend aktualisierten Liste des bundeseigenen Robert Koch-Institutes (RKI) als Risikogebiete geführt. Solch eine Einstufung erfolge nach gemeinsamer Entscheidung von Gesundheits-, Außen- und Innenministerium.


Sie lesen gern lasno.de? Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.