Im Schillergarten am Blauen Wunder

Der Schillergarten mit Biergarten am Blauen Wunder

Wer in Dresden den Abend gemütlich mit einem Bierchen ausklingen lassen möchte, ist im Schillergarten genau richtig.

Hier im Schillergarten hat man einen unbezahlbaren Blick auf die Elbe mit dem Blauen Wunder und wir können die Dampfer vorbeiziehen sehen. Auf dem Blauen Wunder herrscht dabei reger Verkehr. Wenn man den Verkehr länger beobachtet ahnt man, warum die Brücke dringend saniert werden muss.

An der Elbe

An der Elbe, unter dem Blauen Wunder, beobachten wir die Enten, Gänse und Schwäne, die von den Kindern gefüttert werden. Die Radfahrer düsen unter uns auf dem Elbradweg vorbei. Manche recht halsbrecherisch, so das es ein Wunder ist, das es keine Unfälle gibt.

Der erste Dampfer legt an und wir hören laute Dixiland-Musik herüberklingen. Alle Passagiere an Bord, legt der Dampfer unter lauten Getöse ab und fährt weiter Elbaufwärts.

Langsam bricht der Abend herein. Wir genießen den Sonnenuntergang mit seinem Lichtspiel. Dresden ist einfach wunderbar!

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Die Geschichte des Schillergartens beginnt ums Jahr 1730.

Friedrich Schiller soll in dem Lokal, damals die „Fleischersche Schenke“, eingekehrt sein. Während seines Aufenthaltes in Dresden von 1785 bis 1787, als er vom Körnerschen Weinberg aus Ausflüge unternahm, lernte er in der Schenke die Gastwirtstochter Johanne Justine Segedin kennen.

Johanne erlangte später durch Schiller literarischen Weltruhm, indem er sie in Wallensteins Lager, dem ersten Teil der Wallenstein-Trilogie, mit den Worten: „Was? der Blitz! Das ist ja die Gustel aus Blasewitz“ verewigte.

Zum 100. Geburtstag des Dichters spendete der Berliner Drucker Ernst Litfaß, der Gaststätte 1859 ein Denkmal, das im Garten aufgestellt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde das Ausflugslokal in Schillergarten umbenannt. (Wikipedia)

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