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Mieten in Dresden zwischen 2011-2020 um ein drittel gestiegen

Mieten in Dresden zwischen 2011-2020 um ein drittel gestiegen

Die Mieten in Dresden sind zwischen 2011 und 2020 um 30 Prozent auf 7,70 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Das geht aus der Antwort (19/27373) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/26783) der Linksfraktion hervor. Dabei handelt es sich um Erst- und Wiedervermietungsmieten ohne Nebenkosten für Wohnungen zwischen 40 und 100 Quadratmetern, basierend auf Inserate in Zeitungen oder auf Immobilienplattformen.

Während der Anstieg in Chemnitz mit einem Plus von sechs Prozent auf 5,25 Euro noch moderat ausfiel, waren die Steigerungen in Dresden (plus 30 Prozent auf 7,70 Euro) und Leipzig (knapp 43 Prozent auf 7,17 Euro) deutlicher zu spüren. Die Vorlage enthält weitere Datenreihen zu den Preisentwicklungen auf Kreisebene, auch für Bauland. Zudem liefert die Bundesregierung Zahlenmaterial etwa zu Leerständen und dem bundeseigenen Immobilienbestand in Sachsen.

Zehn kreisfreie Städte und Landkreise mit den höchsten Steigerungen der Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in Sachsen 2020

kreisfreie Städte und LandkreiseSteigerung der Erst- und Wiedervermietungsmieten 2011 bis 2020
in Prozent
Leipzig, Stadt42,60
Dresden, Stadt30,00
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge17,10
Nordsachsen15,60
Leipzig15,50
Vogtlandkreis13,00
Görlitz13,00
Bautzen12,70
Erzgebirgskreis12,10
Zwickau10,80
Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen mit 40 bis 100 m² Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen.Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen

Welche zehn Kommunen weisen in Sachsen aktuell nach Kenntnis der Bundesregierung die höchsten Angebotsmieten auf?

Die Angebotsmieten liegen der Bundesregierung auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise vor. Daher zeigt die folgende Tabelle die zehn kreisfreien Städte und Landkreise in Sachsen mit den höchsten durchschnittlichen Niveau aus der Angebotsmieten inserierter Wohnungen aus Erst- und Wiedervermietungen im Jahr 2020.

Zehn kreisfreie Städte und Landkreise mit den höchsten Erst- und Wiedervermietungsmieten inserierter Wohnungen in Sachsen 2020

kreisfreie Städte und LandkreiseErst- und Wiedervermietungsmieten 2020
in Euro je m² nettokalt
Dresden, Stadt7,70
Leipzig, Stadt7,17
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge5,99
Leipzig5,78
Nordsachsen5,77
Bautzen5,61
Meißen5,59
Zwickau5,30
Chemnitz, Stadt5,25
Mittelsachsen5,21
Anmerkungen: Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen mit 40 bis 100 m² Wohnfläche, mittlere Wohnungsausstattung, mittlere bis gute Wohnlage, basierend auf im Internet veröffentlichten Wohnungsinseraten von Immobilienplattformen und Zeitungen.Datenbasis: BBSR-Wohnungsmarktbeobachtung, IDN ImmoDaten GmbH, microm Wohnlagen

Mieten explodieren gerade

Aus meiner eigenen Beobachtung heraus weiß ich, das die Mietpreise gerade explodieren. Explosionsartig steigen gerade auch die Preise für Immobilien. Jeder der kann versucht aus Geldwerten rauszugehen und dafür Sachwerte zu erwerben. Jeder ahnt, das unser Geldsystem gerade den Bach runter geht.

Wenn man sieht, wie die Konsum-Preise steigen, ist es aber auch kein Wunder wenn Panik ausbricht. Und dabei werden momentan die ganz großen Veränderungen durch staatlich unterstützte Konkursverschleppung noch versteckt. Wenn man sieht, wie der Staat die Milliarden gerade zum Fenster rauswirft, wird mir nur noch Angst und Bange.

Wie immer, sind es als erstes die Immobilienpreise die durch die Decke gehen und Aktien sind so teuer wie nie. Als Auslöser der Wirtschaftskrise gilt zwar der sogenannte “Schwarze Freitag” am 24.10.1929.

Doch auch damals war das nicht der Auslöser, sondern der Punkt, an dem das Fass übergelaufen ist. In den 1920er Jahren kam es in den USA zu einer deutlichen Ausweitung der Erzeugung von Konsumgütern und landwirtschaftlichen Produkten. Und ein großer Teil davon wurde auf Kredit gekauft. Heute ist das praktisch das gleiche.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann das Geldsystem zusammenbricht. Bis dahin sollten wir uns sammeln und Sicherheiten aufbauen.

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