Sachsen wählt konservativ

Die Landtagswahl in Sachsen hat einen klaren Sieger: Die Konservativen

Sachsen wählt konservativ: Fast 60% der Sachsen haben konservativ gewählt. Das heißt, entweder CDU oder AfD. Dabei hat die CDU erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Immerhin verlor sie gegenüber der letzten Wahl 7,1 Prozentpunkte. Was wäre wohl für eine konservative Partei möglich, wenn diese den Willen der Wähler respektierte? Eine solche Partei hätte momentan einen Stimmenanteil von 59,6%, und damit die Absolute Mehrheit im Parlament.

Wahlergebnis 2019 in Sachsen – Sachsen wählt konservativ

Klarer Sieger der Wahl in Sachsen ist die AfD. Deren Stimmenanteil ist im Vergleich zur letzten Wahl geradezu explodiert.

 

Veränderung des Stimmenanteils im Vergleich zur letzten Wahl in Sachsen

Die Verlierer der Wahl

Die großen Verlierer dieser Wahl sind die Linken in all ihren Facetten. Dazu zähle ich ganz eindeutig auch die Grünen. Denn die Grünen hatten ein zweistelliges Ergebnis erwartet, was sie klar verfehlt haben. Die Linke und die SPD sind total abgeschmiert, was sie sich auch redlich verdient haben.

Die liberalen Verlierer

Von der FDP müssen wir ja nicht mehr reden. Liberale Ideen sind in Zeiten extremer Positionen ganz offensichtlich nicht gefragt.

Koalitionen

Beschämend finde ich, dass die CDU nach der Wahl in Sachsen ein Bündnis mit der AfD kategorisch ausschließt. Denn wenn man in Sachsen eine stabile Regierung will, wäre die AfD genau der richtige Partner. Auch eine Minderheiten-Regierung wäre möglich, wo man sich dann immer mit der AfD abstimmt.
Doch offensichtlich ist die sächsische CDU auf Befehle von Berlin angewiesen um diesen Schritt zu gehen. So verlangt Annegret Kramp-Karrenbauer, dass sich die CDU in Sachsen an die Beschlüsse der Bundes CDU zu halten habe.

CDU-Chefin verlangt klare Abgrenzung zur AfD

Mit Blick auf die AfD sagte die CDU-Chefin, man fahre weiter einen Kurs der klaren Abgrenzung. Schon am Montagmorgen hatte sie in der ARD auf die Frage, ob man ein Viertel der Wähler außen vor lassen könne, geantwortet: “Ja, wir können.” Das hätten die CDU-Gremien so festgelegt, und auch der sächsische Regierungschef Michael Kretschmer stehe dahinter.

Ganz anderes erwartet AfD-Chef Alexander Gauland. Und damit hat er recht. Denn man kann ein Viertel der Wähler nicht einfach außen vor lassen.

Linke Träume

Doch stattdessen buhlen die Roten und Grünen um Gespräche mit der CDU und dass, obwohl sie praktisch nur noch Randgruppen sind. Es ist einfach widerlich, wie sich die Leute von SPD und den Grünen anbiedern.

Doch so wie es scheint, werden diese Linken marginalisierten Parteien sogar recht bekommen. Denn die Mainstream-Medien tun gerade alles dafür, damit wir eine besonders große Koalition in Sachsen bekommen. Das heißt, von da droht neues Elend.

Aber das wird mit Sicherheit eine ganz große Koalition der Verlierer. Denn der Wähler wird sich merken wem er den nächsten Schlamassel zu verdanken hat. Und in fünf Jahren ist ja die nächste Wahl.

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