20 Krankenhäuser wurden 2020 geschlossen

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20 Krankenhäuser wurden 2020 geschlossen

13 Krankenhäuser wurden 2020 geschlossen

Trotz der Pandemie haben in Deutschland 20 Krankenhäuser geschlossen, und für 19 Kliniken wurde ein entsprechender Beschluss gefasst. Es geht um 3.400 Betten und 6.000 Beschäftigte – mindestens. Und ob Kreiskrankenhaus oder Großklinik: Fast alle haben oder hatten sie Notaufnahmen, Intensivbetten, Chirurgie und innere Medizin – und haben Corona-Patienten behandelt oder den benachbarten Kliniken den Rücken freigehalten für deren Corona-Station. https://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen/u/28245007?cs_tk=AlEPU7zPOzhZFMGy5V8AAXicyyvNyQEABF8BvO33pe7RQaw4KIAQzNvAFw4%3D&utm_campaign=f0b9aad161d14f5aa349ed0bdb7eb4d1&utm_content=initial_v0_4_0&utm_medium=email&utm_source=petition_update&utm_term=cs

Geschlossen wurden Krankenhäuser in Bochum, Fürth, Havelberg, Losheim, Oberwesel, Ottweiler, Riedlingen, Rodalben, Vohenstrauß, Waldsassen, Wedel und Weingarten  wurden Krankenhäuser dieses Jahr geschlossen. Das Krankenhaus in Mosbach muss Silvester endgültig schließen. Demnächst sollen weitere Krankenhäuser in Berlin, Essen (zwei Kliniken), Hamburg, Dresden, Lörrach, Lehnin, Rheinfelden, Roding, Schopfheim, Oberkirch, Ettenheim, Gengenbach, Böblingen, Sindelfingen, Stolzenau, Aurich, Leer und Papenburg geschlossen werden.

Während zu den nicht-medizinischen Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Quarantäne alle zwei Wochen große Regierungs-Pressekonferenzen stattfinden, werden die fatalen Klinikschließungen still und leise vorgenommen. 

13 Krankenhäuser wurden 2020 geschlossen
13 Krankenhäuser wurden 2020 geschlossen

Zuschüsse für das schließen von Krankenhäusern

Die Schließungen werden sogar mit viel Geld gefördert: bis zu 750 Millionen Euro allein dieses Jahr. 

Wieso macht die Politik das? Sie folgt willig den Vorschlägen der Berater! Im August 2019 und somit vor Ausbruch der Pandemie forderte die Bertelsmann Stiftung, mehr als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser zu schließen.

Ist den Lobbyisten ihr Vorschlag heute peinlich? Keineswegs. Vor wenigen Tagen veröffentlichten sie zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und dem Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung  ein sogenanntes Richtungspapier, in dem sie von „Lehren aus Corona“ sprechen.

Gelernt hat man aber wenig, denn es wird weiter dazu geraten, Krankenhäuser zu schließen! Kleinere Krankenhäuser, so Bertelsmann und Co. sinngemäß, hätten wenig zur Behandlung von Corona-Patienten beigetragen oder sie sogar schlecht behandelt. Also weg damit!

Das ist für die Leitenden Krankenhausärzte und Krankenhausdirektoren Deutschlands  und auch die Patienten „die völlig falsche Richtung“.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sah erst kürzlich die stationäre Versorgung durch die Epidemie kurz vor der Überlastung. Aber er ist nicht bereit, die Schließungen von Krankenhäusern zu stoppen. 

Bertelsmann-Eigentümerin Brigitte Mohn sitzt im Aufsichtsrat der Rhön-Kliniken, einem der großen Profiteure von Klinikschließungen. Die Privatinvestoren stehen schon in den Startlöchern, um das ganze Krankenhauswesen zu kapern. Ihr Traum ist ganz große Megakrankenhäuser und viele orthopädische Kliniken, die mit verschiedenen Ersatzteilen schönen Profit erwirtschaften.

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