Zweierlei Maß – Gute Demo, schlechte Demo

Gute Demo, schlechte Demo

Gestern wurde wieder mal demonstriert. Und es gab keine Einschränkungen. Die Demos bezogen sich auf den Tod von George Floyd und es wurde gegen Rassismus demonstriert.

Für die Demonstranten ist der Tod von George Floyd ein typischer Mord von Rassisten die der Polizei angehören, was so wie es ausschaut auch zutrifft. Allerdings geschah der Mord in den USA, genauer gesagt in Minneapolis, weshalb ich mich jetzt schon etwas wundere warum man jetzt in 7.119 km Entfernung demonstrieren muss. Wir haben ja genug vor der eigenen Haustür zu kehren.

Die Polizei geht auch hier in Deutschland mit Gewalt gegen Demonstranten vor die für Ihre Grundrechte auf die Straße gehen. Mit dem Grundgesetz vor der Brust werden diese mit Gewalt weggezerrt, willkürlich verhaftet und mit Geldstrafen belegt.

Das verzerrte Bild in den Mainstream-Medien

Laut ARD und anderen Medien waren die Anti-Rassismus-Demonstrationen am Samstag so friedlich wie ein Kirchentag. Vor Ort bot sich in Berlin allerdings ein ganz anderes Bild: Gefährliche Gewalt gegen die Polizei, die sich offenbar kaum zu wehren traute. Massive Verstöße gegen das Abstandsgebot, die von den Ordnungshütern toleriert wurden – ganz anders als bei den Demonstrationen gegen die Coronaregeln.

Rassismus-Demos: Wie die Medien linke Gewalt verschweigen
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Eingebettete Videos spiegeln nicht unbedingt die Meinung des Autors wieder. Aber wer meine Seiten liest kann das Einschätzen.

Ganz anders bei den Grundgesetz-Demos

Ein Augenzeuge beschreibt das so:

Gestern war vor unserer Grundgesetz Demo in Freiburg auf dem Platz der alten Synagoge die Antirassismus Demo. Die Teilnehmer dicht gedrängt oft ohne Masken. Der Platz war voll und Polizei war mit einem Fahrzeug anwesend. Durch den einsetzenden Regen hat sich der Platz anschließend schnell geleert. Bei unserer Demo standen dann plötzlich 25 Polizisten wieder parat. Einige Teilnehmer trugen aus gesundheitlichen Gründen keine Mundschutz. Sofort kamen die Polizisten und haben die Personalien der meist älteren Menschen und Atteste fotografiert mit dem Hinweis, daß sie von der Stadt hören werden wegen ihres Vergehens. Der Tenor war eindeutig, wenn sie nicht gesund seien, sollen sie nicht auf Demos gehen.

Auch hier ganz klar unterschiedliche Maßstäbe.

Es sind kaum Teilnehmer der ersten Demo geblieben. Anscheinend ist es für viele Menschen wichtiger gegen Rassismus in fernen Ländern zu demonstrieren, als für ihre Grundrecht zu demonstrieren. Die einen dürfen machen was sie wollen, die anderen werden aggressiv vom Staat drangsaliert.

https://www.tichyseinblick.de/video/abstandsregeln-und-rechtsstaat-fuer-die-guten-gelten-sie-in-berlin-nicht/

Zweierlei Maß in der Berichterstattung

Bei der Berichterstattung über diese ,,Antirassismus-Protestler” muss ich an Frau Angelika Barbe und viele andere denken, die bei Corona Demos von aggressiven und martialisch auftretenden Polizisten brutal angegangen wurden und wie gleichzeitig die Medien diese Menschen verunglimpft haben. Und nun sieht man tausende schwarz vermummte, dicht beieinander auf Krawall aus stehende Gestalten, bei der die Polizei sich auffallend zurück hält, wohl auf Anweisung von oben. Da bin ich schon ein bisschen verwirrt…….

Hier das Video der ARD

Bericht der ARD über die Antirassismus-Demos

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