E-Roller Anbieter Tier hat gelogen

Auf dem Fußweg geparkte E-Roller der Firma TIER

Der E-Roller-Verleiher Tier hat behauptet, das er die Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Dresden unterschrieben hat. Das stimmt aber nicht wie die Sächsische Zeitung berichtet.

E-Roller Firma Tier unterschreibt Kooperationsvereinbarung mit Dresden erst nach öffentlicher Mahnung durch Baubürgermeister Schmidt-Lamontain

Als der E-Roller Anbieter Tier seine Roller in Dresden verteilte, gab es gleich Ärger mit der Stadt. Und das zu Recht.

Denn der E-Roller Anbieter hatte keinen Kooperationsvertrag mit der Stadt geschlossen, aber behauptet, das er die Vereinbarung unterschrieben an die Stadtverwaltung gesendet hätte. Das war offensichtlich glatt gelogen. Und leider hat diese Lügerei auch keine Konsequenzen.

Denn inzwischen hat man sich mit Baubürgermeister Schmidt-Lamontain getroffen. Nun wird die Kooperationsvereinbarung nachgeholt und alles ist sozusagen in Butter.

Drei E-Roller-Anbieter mit Kooperationsvereinbarung

Es haben dann drei Roller Anbieter mit der Stadt Dresden Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Das sind dann neben Tier auch Voi und Lime. Wann der dritte Anbieter Voi seine E-Scooter aufstellen wird, ist nicht bekannt.

Viele E-Roller werden beschädigt

Auf dem Fußweg geparkte E-Roller der Firma TIER

Die Roller Anbieter Lime und Tier haben täglich mit Beschädigungen ihrer Roller zu kämpfen. Die Roller werden immer wieder in Mülltonnen gesteckt und an Bäume gehängt. Außerdem werden immer wieder die Scanner an den Rollern bemalt, so dass sie mit dem Handy nicht mehr gescannt werden können.

All das dürfte die Berliner Roller-Firma Voi abschrecken, seine E – Roller auch in Dresden aufzustellen.

Jede E-Scooter Firma darf in Dresden bis zu 2000 Roller aufstellen. Das heißt, wenn alle E-Roller Firmen ihr Kontingent ausreizen, haben wir in Dresden 6000 Roller rumstehen. Irgendwie finde ich das recht viel.

Das Debakel mit den E-Rollern nimmt also kein Ende. Ich bin nun gespannt wann der erste dieser Anbieter pleite geht. Denn ich glaube nicht das dieses Geschäftsmodell nachhaltig ist. Es ist eine Modeerscheinung. Weiter nichts.

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