Fridays for future-einmal die Woche reicht…

Immer am Freitag…

Immer Freitags, kurz bevor es ins Wochenende geht, demonstrieren die Anhänger von fridays for future. Schon früher hieß es immer ‘Freitag nach eins macht jeder seins.’ Und so ist natürlich auch Freitags um 13 Uhr, zumindest hier in Dresden, die fridays for future Demo vorbei.

Die Jugend ist meist so allwissend, dass sie alles weiß, bis auf eines: dass auch die Alten allwissend waren, bis sie wirklich alles wussten. Ernest Hamingway

Aber einmal die Woche zu demonstrieren reicht offenbar. Das reicht offenbar um der Politik so viel Handlungsspielraum zu verschaffen, dass sie aufgrund der sogenannten Proteste die Steuern erhöht. Das soll jetzt gut fürs Klima sein.

Für was will man das Geld ausgeben?

Leider hat man vergessen zu sagen, für was dass viele zusätzliche Geld benötigt wird. Es gibt noch keine einzige Aussage dazu, ob es in Klimaschutzmaßnahmen gesteckt wird oder unser Kriegsministerium damit gefüttert wird.

Aber die Klimajünger sind immer noch nicht zufrieden gestellt. Und insbesondere die Grünen schreien immer noch mehr, mehr, mehr.

Ablenkung vom eigentlichen Problem

Es ist sehr interessant zu sehen, wie eine sogenannte Bewegung es schafft vom eigentlichen Problem der Umweltpolitik abzulenken. Denn das eigentliche Problem ist nicht das CO2, sondern die voranschreitende Umweltzerstörung.

Es ist die Gier des Menschen, die dieses Dilemma verursacht. Für neue Wohnsiedlungen werden Wälder gerodet und Felder zubetoniert. Und dazu brauchen wir nicht bis in den Amazonas zu gucken, sondern das passiert vor unserer Haustür. Jede Kommune hat inzwischen mindestens einen Gewerbepark, der, außer in Großstädten, noch nicht mal zu 50 % ausgelastet ist. Dafür wurden Bäume gefällt, Sümpfe trocken gelegt, Wiesen zubetoniert und Kleinstbiotope zerstört. Und niemanden interessierts, ob das so weitergeht.

Und anschließend beschwert man sich, dass es auf dem Land und in der Stadt zu warm wird und schiebt es auf das CO2. Man ignoriert, dass sich Beton erhitzt und die Wärme wieder abgibt, das ein Baum der einen Schatten wirft, Kühlung bringt und uns mit frischem Sauerstoff versorgt. Man ignoriert, dass Bäume auch unser Grundwasser schützen. Aber das Wasser kommt ja aus der Wasserleitung.

Billige Polemik

Aber es ist ja so schön billig und einfach zu behaupten, das, wenn es in der Stadt zu heiß wird, dass das Klima wäre. Warum nach den wirklichen Ursachen schauen, wenn man mit Polemik viel weiter kommt. Außerdem lässt sich mit Bäume pflanzen und pflegen viel zu wenig Geld verdienen. Auch ein Rasen will gepflegt sein und Hecken müssen verschnitten werden. Aber das macht ja Arbeit.

Was kann ich tun?

Unsere Vorfahren haben an den Straßen Alleen gepflanzt. Bei der Geburt eines Kindes wurde ein Baum gepflanzt und jeder wusste , dass man einen Baum nicht für sich pflanzt, sondern für seine Enkel.

Doch heute hat man diese Nachhaltigkeit aufgegeben. Alles soll jetzt sofort und gleich passieren. Doch so funktioniert unsere Welt nicht. Wenn wir heute etwas tun, müssen wir an unsere Enkel und Kinder denken. Und wir müssen ihnen beibringen, das sie dann auch an ihre Enkel denken. Doch davon sind wir momentan sehr weit weg.

Können wir das ändern? Wir können das ganz sicher ändern! Denn all diese Dinge sind Menschen gemacht. Und was ein Mensch gemacht hat, kann man auch rückgängig machen. Fangen wir einfach damit an den Herren und Damen Politikern nicht auf den Leim zu gehen. Hinterfragen ist erste Bürgerpflicht! Und dann Handeln wir dementsprechend, ohne uns von einem nachhaltigen Weg abhalten zu lassen!

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